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Bodin Bau GmbH

Referenzprojekt · Zürich

Badumbau in Zürich — neuer Grundriss, Grossformat in Steinoptik

Ein enges, lachsfarben geplattetes Bad wurde bis auf den Rohbau zurückgebaut und mit verändertem Grundriss neu aufgebaut. Vorher standen WC und Bidet nebeneinander an der Wand und der Waschtisch klemmte in der Ecke. Heute steht dort ein Einbau in Eiche über die ganze Höhe, daneben ein wandhängendes WC und eine Nische in der Plattenwand. Der Raum ist gleich gross geblieben — brauchbar ist deutlich mehr davon.

Dasselbe Bad nach dem Umbau: Grossformatplatten in Steinoptik, Einbauschrank in Eiche bis zur Decke, wandhängendes WC und Wandnische
Ort
Zürich ZH
Besonderheit
Grundriss geändert, Vorwand neu
Belag
Grossformatplatten in Steinoptik
Gewerke
Platten, Gipser, Trockenbau, Innenausbau

Was die Grundrissänderung gebracht hat

Im alten Bad war die lange Wand vergeben: WC und Bidet nebeneinander, daneben ein Waschtisch, der in die Ecke gedrückt war. Stauraum gab es nur unter dem Becken. Ein Bad dieser Grösse verträgt das nicht — jedes Stück Wand, das an eine Apparatur geht, fehlt woanders.

Wir haben die Apparate neu angeordnet und die Vorwand entsprechend gestellt. Dadurch wurde die ganze Höhe über dem Waschtisch frei und konnte mit einem Einbau in Eiche bis unter die Decke belegt werden. Was vorher als Schrank im Raum gestanden hätte, sitzt jetzt in der Wandebene. Die Nische in der Plattenwand ersetzt das Ablagebrett, das sonst irgendwo hingeschraubt wird.

Eine Grundrissänderung im Bad ist kein reiner Plattenauftrag: Zu- und Ableitungen wandern mit, die Vorwand muss neu aufgebaut und die Abdichtung vollständig neu angelegt werden. Sanitär und Elektro liefen über unsere Partnerbetriebe, Rückbau, Trockenbau, Abdichtung, Platten und der Innenausbau kamen von uns.

Grossformat in Steinoptik — die Fugen entscheiden

In einem kleinen Bad macht nicht die Plattenfarbe den Unterschied, sondern die Anzahl Fugen. Je grösser das Format, desto weniger Linien zerschneiden die Fläche und desto grösser wirkt der Raum. Der Preis dafür ist Genauigkeit: Bei wenigen, langen Fugen fällt jede Abweichung sofort auf, und ein Zuschnitt um eine Nische oder einen Apparateanschluss lässt sich nicht korrigieren.

Der Belag zieht über Wand und Boden durch, auch in die Nische hinein. Das hält die Fläche ruhig und erspart Abschlussprofile an den Kanten.

Das zweite Bad: bodenebene Dusche

In derselben Wohnung entstand ein zweites Bad mit bodenebener Dusche in heller Travertin-Optik. Bodeneben heisst: kein Duschtassenrand, sondern ein Gefälle im Aufbau zum Ablauf hin — das muss beim Bodenaufbau eingeplant und die Abdichtung darunter sauber angelegt werden, bevor die erste Platte liegt.

Die Glastür ist rahmenlos ausgeführt. Das sieht ruhig aus und verlangt, dass die Plattenflächen wirklich lotrecht stehen, weil kein Rahmen eine Abweichung kaschiert.

Bilder vom Projekt

3 Aufnahmen von der Baustelle

Alle Bilder stammen von dieser Baustelle. Klicken für die grosse Ansicht.

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